Anlass
Angesichts der bedrohten Artenvielfalt forderte Bundeskanzlerin Merkel kürzlich eine globale Trendwende beim Schutz der Natur: „Wir müssen Schutzgebiete ausweiten, wir müssen Ökosysteme renaturieren. Wir müssen insgesamt Land und Meer nachhaltiger nutzen und naturverträglicher wirtschaften.“ Die Biodiversität werde in einem nicht dagewesenen Ausmaß zerstört, so Merkel weiter.
Das Ruhlander Schwarzwasser gehört zum Einzugsgebiet der Schwarzen Elster/Elbe und liegt im Südosten Brandenburgs an der Grenze zu Sachsen. Die Quelle befindet sich im Bernsdorfer Gemeindewald in Sachsen, einem Bruchwald (in Karten als Suchraumkulisse Moorrenaturierung bezeichnet). Auch von den artenreichen Wiednitzer Teichen wird das Ruhlander Schwarzwasser gespeist.
In seinem weiteren Verlauf Richtung Westen fließt das Schwarzwasser zunächst entlang der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Die Länge des Gewässers im Land Brandenburg beträgt ca. 18-20 km, davon liegen ca. 5 km im unmittelbaren Grenzgebiet zu Sachsen. Die ca. 1,2 km des Oberlaufs mit dem Quellgebiet befinden sich in Sachsen. Das Einzugsgebiet des Schwarzwassers wird mit 269 km² angegeben.
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