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"Zukunft des Volksbads"

Wahlprüfsteine

 

Am 26. Mai wird in Görlitz ein(e) neue(r) OberbürgermeisterIn gewählt.

Uns interessiert natürlich brennend, was die KandidatInnen über den Umwelt- und Naturschutz denken und welche Vorhaben sie umsetzen wollen. Deshalb haben wir sie dazu vor einem Monat befragt.

Wir werden ab jetzt in jeder Woche eine Frage mit allen Antworten in alphabetischer Reihenfolge veröffentlichen. Als Naturschutzverein sind wir überparteilich und neutral, wir sprechen daher keine Wahlempfehlung aus. Die Antworten wurden von uns nicht verändert. Macht Euch selbst ein Bild. In der Woche vor der Wahl veröffentlichen wir an dieser Stelle eine Kurzzusammenfassung aller 8 Wahlprüfsteine und dann hoffen wir, dass Ihr gut informiert wählen gehen könnt.

Viel Spaß beim Lesen. 

 

Hier ist die Nummer 7 zum Thema:
"Zukunft des Volksbads"

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Hintergrund:

Das Volksbad war lange Zeit ein beliebter und belebter Treffpunkt für die Görlitzer. Baden ist dort mittlerweile nicht mehr möglich, die Teiche sind vermüllt und zu nährstoffreich, letzteres unter anderem durch die Fischfütterung der Angler. Durch eine Anbindung an die Neiße könnten die Teiche wieder als Naturbad und/oder renaturiert als wertvoller Lebensraum von Pflanzen und Tieren genutzt werden. Unsere Frage an Sie:

A. Welche Ideen oder Pläne für eine Neunutzung des Volksbades haben Sie?

 

Die Antworten der OberbürgermeisterkandidatInnen

 

Jana Lübeck, Kandidatin für „Die Linke“:

Aus meiner Sicht sind hier unterschiedliche Nutzungen denkbar. Aufgrund der Lage scheint mir z.B. ein aktiver Trinkwasserlehrpfad, der die Zusammenhänge zwischen Wasser, Trinkwasser und Umwelt erlebbar darstellt, vorstellbar. Insbesondere, da mit den Stadtwerken ein starker Partner dafür vorhanden ist. Der Bereich um das Volksbad ist ein naturnahes Erholungs- sowie Sportgebiet (siehe Stadion und Freiflächen) und sollte als solches auch weiterhin genutzt werden, d.h. auch Ausstattung mit Mülleimern, Sitzgelegenheiten, Betätigungsangeboten (bspw. Ausleihe Spielgeräte).

 

Franziska Schubert, Kandidatin von „Bündnis90/die Grünen“, „Bürger für Görlitz e.V. und dem Netzwerk „Motor Görlitz“ und der SPD:

Ich finde die Idee, das Volksbad wieder zu nutzen, fabelhaft und möchte mir gemeinsam mit den Görlitzer Bürgerinnen und Bürgern überlegen, wie wir das Volksbadareal bestmöglich entwickeln können. Ich habe mich bereits mit einem Wasserbau-Ingenieur dazu unterhalten. Darauf hätte ich richtig Lust: das Gebiet um das ehemalige Volksbad und auch die Wasserflächen selbst zu reaktivieren. Vermutlich wird es nicht so ohne Weiteres möglich sein, dass man wieder baden kann – aber das Gelände hat viel Potenzial, nicht zuletzt ist sein ökologischer Wert hoch. Da bin ich ganz klar im Boot.

 

Octavian Ursu, Kandidat der CDU:

Im Fokus steht die Entwicklung des Berzdorfer Sees. Das ehemalige Volksbad liegt im Hochwasserbereich der Neiße.

 

Sebastian Wippel, Kandidat der AFD:

Unsere Positionen zu Fragen des Umweltschutzes, entnehmen Sie bitte unserem Kreisprogramm unter www.afdgoerlitz.de Hier finden Sie einen extra Abschnitt zu dem Thema. Des weiteren stehe ich auf dem Standpunkt, dass wir in unserer Stadt durchaus erhaltenswerte Flächen haben, die der Erholung dienen z.B. am Caroluskrankenhaus hinter der Christuskirche. Fragen des Stadtklimas, sollten bei der Bauplanung öffentlicher Gebäude mitgeprüft werden. Der Naturschutztierpark, soll weiter unterstützt werden und das Umweltbewusstsein unserer Kinder geprägt werden. Das gleiche Ziel soll die frühe schulische Bildung haben. Z.B. wenn im Rahmen von Projekttagen auch die Sauberkeit der näheren Umgebung geprüft und verbessert wird. Fragen der Flächenentsieglung im Ausgleich für Baumaßnahmen, sollten vom Freistaat unterstützt werden. Dem Grundsatz nach, sollte die nähere Umgebung der Stadt vorrangig der Erholung dienen können und die Stadt selber als verdichteter Raum Leben und Wirtschaften ermöglichen.

 

Die Antwort von Momo Riedmüller wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, auch wenn sich nicht genug Unterstützerstimmen für seine Kandidatur gefunden haben:

Momo Riedmüller, Kandidat von „Die PARTEI“:

7a - Das Volksbad wird wieder an die Neiße angebunden. Über die gesamt Zittauer Straße bis zum Berzdorfer See. Der dadurch entstehende „Zittauer Kanal“ wird dem Stadtteil Weinhübel ein angenehmen venezianisches Ambiente verleihen. Außerdem würde sich dies hervorragend auf 5b auswirken.

 

Kontakt

E-Mail: bund(dot)goerlitz(at)bund(dot)net
Internet: www.gesunde-zukunft.eu/goerlitz
Facebook: www.facebook.com/BUNDOrtsgruppeGoerlitz/ 
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